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125 Jahre Anhaltische Diakonissenanstalt Dessau: Festwoche lockte viele Besucher auf den ADA-Campus

 

Vier Tage volles Programm: Mehrere hundert Besucher zog es vom 29. August bis zum 1. September 2019 auf den an der Gropiusallee gelegenen Campus der Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau (ADA). Neben zwei Schülertagen und einem Kinder- sowie Mitarbeiterfest fanden hier bei hochsommerlichen Temperaturen auch ein Tag der offenen Tür und das traditionelle Jahresfest statt. Besonders im Fokus stand dabei auch ein neues Buch zur Geschichte des Dessauer Traditionsstandortes, das anlässlich des 125-jährigen ADA-Jubiläums erschienen ist.

 

Die druckfrische Publikation trägt den Titel "Weibliche Diakonie in Anhalt – zur Geschichte der Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau". Das von Dr. Jan Brademann herausgegebene Buch ist im Mitteldeutschen Verlag erschienen. Es vereint auf 296 Seiten verschiedene interessante Blickwinkel auf die 125-jährige Historie der ADA. Neben Dr. Brademann, der seit 2015 als Mitarbeiter im Archiv der Evangelischen Landeskirche in Dessau tätig ist, melden sich darin zahlreiche weitere ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Kirchen- und Diakoniegeschichte zu Wort.

 

So bietet das Buch „Weibliche Diakonie in Anhalt“ erstmals eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Dessauer Mutterhauses, seiner Tochteranstalten und ihrer wichtigsten Akteure, der Diakonissen. Einzelstudien nähern sich der weiblichen Diakonie in Anhalt sowohl auf sozialer als auch auf politischer und organisatorischer Ebene. In zwei lebensgeschichtlichen Interviews kommen die Diakonissen zudem selbst zu Wort. Schließlich wird der Blick auf eine Gegenwart gerichtet, der die Diakonissen fremd geworden zu sein scheinen, und auf eine Zukunft, in der ihr Erbe dennoch bewahrt werden soll.

 

Bibliografische Angaben:

Jan Brademann (Hg.): Weibliche Diakonie in Anhalt. Zur Geschichte der Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau. ISBN: 978-3-96311-104-4, Mitteldeutscher Verlag: August 2019

 

Weitere Informationen und Möglichkeit zur Online-Bestellung: hier klicken

 

 

Enttäuscht über den Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes

 

Die christlichen Krankenhäuser in Dessau, das St. Joseph-Krankenhaus (Alexianer Sachsen-Anhalt) und das Diakonissenkrankenhaus (edia.con - Gruppe) zeigen sich enttäuscht über den in der vergangenen Woche vom Kabinett verabschiedeten Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes.

Beide Einrichtungen machen sich nachdrücklich die Aussagen der Pressemitteilung des Verbandes Christliche Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) zu eigen.

Die Pressemitteilung finden Sie weiter unten, auch zum Downloaden oder unter

http://www.dekv.de/fileadmin/user_upload/downloads/Internet/PM_CKID_150611_KH-Reform_verschärft_die_Probleme.pdf

 

Weitere Auskünfte erteilen Ihnen gern:

Petra Stein

Regionalgeschäftsführerin Alexianer Sachsen-Anhalt GmbH

St. Joseph-Krankenhaus Dessau

 

Pfarrer Torsten Ernst

Geschäftsführer

Diakonissenkrankenhaus Dessau gemeinnützige GmbH

Tel: 0340 6502 1001

 

Das neue Krankenhaus-Reformgesetz

 

Am Mittwoch, den 10. Juni verabschiedete das Kabinett ohne große Diskussion den Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes. Dazu haben der Deutsche Evangelische Krankenhausverband e.V.(DEKV) und der Katholische Krankenhausverband Deutschlands e.V.(KKVD) gemeinsam als Christliche Krankenhäuser in Deutschland (CKiD) eine Pressemitteilung veröffentlicht.

 

 

Christliche Krankenhäuser von Reformgesetz enttäuscht

Aus Sicht der Christlichen Krankenhäuser in Deutschland lenkt der gestern vom Kabinett verabschiedete Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes von den entscheidenden Problemen der Krankenhäuser ab und verschärft diese, anstatt zu ihrer Lösung beizutragen.

Der Gesetzentwurf zielt auf die Sicherung einer qualitativ hochwertigen Krankenhausversorgung auch in Zukunft. Dazu leisten die christlichen Krankenhäuser gerne ihren Beitrag. Gute Qualität setzt aber auch ent-sprechende Rahmenbedingungen voraus, die im Gesetzentwurf jedoch nicht berücksichtigt sind. Hier sehen die christlichen Krankenhäuser er-heblichen Nachbesserungsbedarf.

„Der Gesetzentwurf leistet keinen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der angespannten Personalsituation in den Kliniken, vor allem in der Pflege. Um die für eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung er-forderliche personelle Besetzung sicherstellen zu können, fordern wir mit Priorität eine konsequente Refinanzierung der tarifbedingten Personal-kostensteigerungen", so der Vorsitzende des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes, Christoph Radbruch. Erneut wird versäumt, die Voraussetzungen für eine auskömmliche Vergütung bedarfsnotwendiger Krankenhäuser zu schaffen. Stattdessen wird der Einspardruck auf Klini-ken und Personal noch erhöht. „Wir fordern den Verzicht auf die vorge-sehenen neuen Abschlagsregelungen und Erlöskürzungen sowie die ver-lässliche, zeitnahe Refinanzierung unabwendbarer Kostensteigerungen", unterstreicht Radbruch.

„Der Gesetzentwurf blendet die demografische Entwicklung völlig aus. Der angestrebte massive Abbau von Krankenhauskapazitäten wird den Herausforderungen der Versorgung einer immer älter werdenden Bevöl-kerung schwerlich gerecht", moniert der stellvertretende Vorsitzende des Katholischen Krankenhausverbands Deutschlands, Ingo Morell. „Im Blick auf die vorgesehenen Regelungen für die Vergütung zusätzlicher Leistungen fordern wir, dass Krankenhäuser nicht auf den Kosten für eine steigende Inanspruchnahme sitzen bleiben." Obwohl die seit Jahren un-zureichende Investitionsfinanzierung von den politisch Verantwortlichen als fundamentales Problem der Krankenhäuser erkannt wird, bietet der Gesetzentwurf dafür keinerlei Lösungsansatz. „Ohne die Verantwortung der Länder zu schmälern, sehen wir auch den Bund in der Pflicht, durch geeignete Maßnahmen zu einer verlässlichen und auskömmlichen Inves-titionsfinanzierung beizutragen", betont Morell.

 

Christliche Krankenhäuser in Deutschland (CKiD)

www.christliche-krankenhaeuser.de

 

 

 

 

 

 

Benefizkonzert für das Anhalt-Hospiz

 

 

 

Ein Benefizkonzert für die Hospizarbeit der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft am Montag, den 8. Juni, erbrachte 413, 30 Euro. Eingeladen hatte der Freundeskreis der Anhaltischen Diakonissenanstalt (ADA). In der Laurentiushalle der ADA erklangen u.a. das Concerto Nr. 3 D-Dur für Klavier und Streicher (BWV 1054) von Johann Sebastian Bach sowie die Sonata A 5 für Trompete und Streicher op. 3 Nr. 11 von Andrea Grossi. Es spielten Gabriele Altmann (Klavier), Arne Lagemann (Trompete) sowie ein Streichensemble aus Mitgliedern der Anhaltischen Philharmonie.

Herzlichen Dank an die Musiker: 1. Violine: KM Martin Schulze, Jörn Kerber, Eva Fassmann; 2. Violine: Ellen Moede, Christiane Thal, Johannes Schmidt; Viola: Claudia Michaelsen, Svetla Kambourova; Cello: Claudius Lepetit; Bass: Jens Wagner.

 

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