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Aktuelles

 

01.01.2021

Neuer Träger für Hort der Evangelischen Bartholomäischule Zerbst

Anhaltische Diakonissenanstalt Dessau übernimmt Trägerschaft des Grundschulhortes vom Diakonischen Werk im Kirchenkreis Zerbst

 

Die Anhaltische Diakonissenanstalt (ADA) hat die Betriebserlaubnis für den Hort an der Evangelischen Bartholomäischule Zerbst erhalten. Sie wird im neuen Jahr die Trägerschaft der Kindertageseinrichtung vom Diakonischen Werk im Kirchenkreis Zerbst übernehmen. Die ADA ist ein traditionsreicher Träger von Einrichtungen in der Kinder- und Jugendhilfe. Sie betreibt neben dem Hort in Zerbst den Hort an der Evangelischen Grundschule und vier weitere Kindertagesstätten in Dessau-Roßlau sowie eine weitere Einrichtung in Ballenstedt/Harz. Insgesamt werden in diesen Einrichtungen knapp 600 Kinder betreut. Auf die Evangelische Bartholomäischule Zerbst gehen rund 80 Mädchen und Jungen in den Klassen eins bis vier. Sie wird ebenso wie die Evangelischen Grundschulen in Dessau, Bernburg und Köthen Evangelischen Landeskirche Anhalts getragen.

 

Hintergrund des Trägerwechsels sind strukturelle Veränderungen. Der Geschäftsführer des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Zerbst, Dietrich Landmann, sagt dazu: „Mit der Anhaltischen Diakonissenanstalt haben wir einen neuen Träger gefunden, der sich seit vielen Jahren in diesem Bereich bewegt und viel Erfahrungen mitbringt, so dass der Hort auch zukünftig über einen kompetenten Träger verfügt.“ Pfarrer Torsten Ernst, Vorsteher der ADA, ist sich sicher, dass sich die Arbeit des Hortes gemeinsam mit der Bartholomäischule Zerbst gut entwickeln wird: „Seit Jahren arbeiten wir in unseren kirchlichen Kindertageseinrichtungen eng mit der Evangelischen Landeskirche Anhalts und den jeweiligen Kirchengemeinden zusammen, damit unsere Einrichtungen ihren kirchlichen Auftrag erfüllen können.“

 

Im Hort an der Evangelischen Bartholomäischule Zerbst werden bis zu 80 Kinder von 6 Erzieherinnen und Erziehern betreut. Schule und Hort befinden sich in Zerbst direkt am Zugang zum Schlossgarten auf der Schlossfreiheit.

 

 

16.12.2020

„Richtfest“ im Rahmen der Sanierung des Evangelischen Kindergartens „Alexandraschule“ Dessau

 

Am 16.12.2020 fand im Innenhof der Evangelischen Kirchengemeinde St. Johannis in Dessau das „Richtfest“ im Rahmen der Sanierung der Kindertagesstätte Alexandraschule coronabedingt als schlichter Pressetermin statt.

 

Der Evangelische Kindergarten „Alexandraschule“ in der Dessauer Johannisstraße befindet sich im Coronajahr 2020 in einem umfangreichen Sanierungsprozess. Eine energetische Sanierung soll den Bedarf an Heizenergie und Strom verringern. Bei einer allgemeinen Sanierung sollen Mängel beim Brandschutz beseitigt und ein barrierefreier Zugang ermöglicht werden. Die Bauarbeiten dafür haben Mitte Juni 2020 begonnen, mit einem Abschluss ist im Spätherbst 2021 zu rechnen. Seit Mai werden die 66 Kinder des Kindergartens von den 8 Erzieherinnen in Containern als Ausweichquartier betreut. Die Gesamtkosten für die Sanierung liegen bei ca. 1,6 Millionen Euro, die über das Land Sachsen-Anhalt aus Mitteln des europäischen Förderprogramms STARK III sowie durch Zuwendungen der Stadt Dessau-Roßlau erbracht werden. Der Kindergarten befindet sich in Trägerschaft der Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau.

 

Aktuell befindet sich auf dem erweiterten Gebäude des Kindergartens wieder ein Dach. „Viele Gewerke waren bereits an der Arbeit und haben dazu beigetragen, dass der Bau in schwierigen Zeiten gut vorangebracht werden konnte. Dafür wollen wir unseren Dank ausdrücken“, sagt Pfarrer Torsten Ernst, Vorsteher der Anhaltischen Diakonissenanstalt.

 

 

125 Jahre Anhaltische Diakonissenanstalt Dessau: Festwoche lockte viele Besucher auf den ADA-Campus

 

Vier Tage volles Programm: Mehrere hundert Besucher zog es vom 29. August bis zum 1. September 2019 auf den an der Gropiusallee gelegenen Campus der Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau (ADA). Neben zwei Schülertagen und einem Kinder- sowie Mitarbeiterfest fanden hier bei hochsommerlichen Temperaturen auch ein Tag der offenen Tür und das traditionelle Jahresfest statt. Besonders im Fokus stand dabei auch ein neues Buch zur Geschichte des Dessauer Traditionsstandortes, das anlässlich des 125-jährigen ADA-Jubiläums erschienen ist.

 

Die druckfrische Publikation trägt den Titel "Weibliche Diakonie in Anhalt – zur Geschichte der Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau". Das von Dr. Jan Brademann herausgegebene Buch ist im Mitteldeutschen Verlag erschienen. Es vereint auf 296 Seiten verschiedene interessante Blickwinkel auf die 125-jährige Historie der ADA. Neben Dr. Brademann, der seit 2015 als Mitarbeiter im Archiv der Evangelischen Landeskirche in Dessau tätig ist, melden sich darin zahlreiche weitere ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Kirchen- und Diakoniegeschichte zu Wort.

 

So bietet das Buch „Weibliche Diakonie in Anhalt“ erstmals eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Dessauer Mutterhauses, seiner Tochteranstalten und ihrer wichtigsten Akteure, der Diakonissen. Einzelstudien nähern sich der weiblichen Diakonie in Anhalt sowohl auf sozialer als auch auf politischer und organisatorischer Ebene. In zwei lebensgeschichtlichen Interviews kommen die Diakonissen zudem selbst zu Wort. Schließlich wird der Blick auf eine Gegenwart gerichtet, der die Diakonissen fremd geworden zu sein scheinen, und auf eine Zukunft, in der ihr Erbe dennoch bewahrt werden soll.

 

Bibliografische Angaben:

Jan Brademann (Hg.): Weibliche Diakonie in Anhalt. Zur Geschichte der Anhaltischen Diakonissenanstalt Dessau. ISBN: 978-3-96311-104-4, Mitteldeutscher Verlag: August 2019

 

Weitere Informationen und Möglichkeit zur Online-Bestellung: hier klicken

 

 

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